Die Rasse der Menschen

 

 

Name: Mensch (Plural: Menschen)

 

Veranlagung:  Kreativ, aufgeschlossen und anpassungsfähig, Inbrünstige Anhänger der Tugenden

 

Wohnort:  Menschen können fast überall ihre Siedlungen anlegen

 

Organisation: üblicherweise in Städten oder kleinen Dörfern, fast immer mit einem starken demokratischen Anführer.

 

Körperliche Eigenschaften

 

Menschen sind üblicherweise zwischen 160cm und 195cm groß und ihr Erscheinungsbild variiert stark. Haar und Haut können eine große Vielfalt an Farben haben und Kopf- und Gesichtshaar sind oft besonders geformt um ihre Individualität zu unterstreichen. Meist größer als Elfen und hagerer als Gargoyles finden sich Menschen oft in der Kategorie „Durchschnitt“ – obwohl sie sich selbst nie so bezeichnen würden.

 

Geschichte

 

Die Verbindung zum Guardian

 

Da sie einst 2 Teile des Ganzen waren, hatten der Avatar und der Guardian eine sehr reale Verbindung zueinander, selbst bevor der Avatar aufstieg und den Guardian mit auf eine höhere Ebene nahm. Und in diesen Momenten, als sie wieder verbunden waren, war der Guardian wieder, für kurze Zeit, im Verstand des Avatar. Nicht lange – aber lange genug um zu wissen, was sich der Avatar am sehnlichsten Wünsche, nämlich die Menschen Britannias nach Alucinor zu bringen, da sie eine längere Geschichte der Tugenden hatten als jeder andere.

 

Mit diesem Wissen war das weitere Vorgehen des Guardian klar: die Menschen mussten daran gehindert werden, Alucinor zu erreichen – um jeden Preis. Der Guardian spürte auch die Pläne des Avatar die Elfen und Gargoyles betreffend, aber es waren die Menschen, die entscheidend für die Suche des Avatars nach den Tugenden schienen.

 

Den Guardian in seinen Gedanken spürend wusste der Avatar, dass er sich nicht direkt an die Menschen wenden konnte – würde er Ihnen sagen zu einer bestimmten Zeit auf eine bestimmte Art nach Alucinor zu kommen, würde der Guardian es bemerken und verhindern. Er musste einen anderen Weg finden.

 

Ravens Kampagne

 

Er wandte sich an die einzige Person von der er glaubte, sie hätte die Energie und das Charisma das er brauchte. Auf eine Art, die einem Traum ähnelte, bemächtigte er sich Ravens Gedanken, seiner letzten Gefährtin in den Momenten vor seinem Aufstieg. In dieser Vision forderte er sie auf, einen Weg zu finden, die Menschen zu überzeugen ihr nach Alucinor zu folgen, wo der Avatar auf sie warten würde.

 

Aber sie müsste sie selbst führen, da wegen seiner Verbindung mit dem Guardian nur ein dem Avatar unbekanntes Vorgehen Erfolg verspräche, den Guardian überraschen würde und die Menschen sicher nach Alucinor führen könne. Sie akzeptierte ohne Zögern.

 

Raven hat keine Sekunde an den Behauptungen des Avatars gezweifelt, da sie seine Präsenz und Macht spüren konnte, als er in ihren Gedanken war. Aber in diesem Moment spürte Raven auch eine andere Präsenz – eine kalte, bedrohliche Anwesenheit etwas Dunklen, etwas, das dem Avatar in seinen Gedanken gefolgt war.

 

Sofort machte sich Raven auf den Weg nach Britain um den regierenden Rat zu überzeugen, dass der Avatar sie braucht, aber ihre Forderungen wurden schnell abgewiesen. Tatsächlich so schnell, dass sie vermutete, dass noch andere Kräfte am Werk waren. Nach Monaten verschlossener Türen und Ablehnungen erkannte sie, dass die Präsenz, die sie während ihrer Verbindung mit dem Avatar fühlte der Guardian selbst war, und dass er, obwohl er ihre Gedanken nicht mehr lesen konnte, sie immer noch sehr aufmerksam beobachtete. Als Ergebnis seines Einflusses wusste sie, dass sie keine Hilfe bei ihrer Aufgabe erwarten könne.

 

Es wurde deutlich, dass sie, da der Guardian alles wusste, dass der Avatar über sie wusste, einen neuen Plan entwickeln musste. Sie musste eine Lösung finden, die den Avatar – und damit auch den Guardian – überraschen würde.

 

Die Idee aufgebend, Unterstützung aus Britain zu bekommen, reiste sie allein durch die Gegend und erzählte in jedem Dorf und jeder Siedlung von dem Aufruf des Avatar. Es war eine zermürbende Aufgabe und Unterstützung fand sie nur langsam. Manchmal sah es so aus, als würde ihre Sache niemals genügend Anhänger finden um dem Avatar in seinem Kampf zu helfen, aber sie konnte nicht aufhören. Auch wenn ihre Vision nur kurz war, so hatte sie doch zuviel der Schmerzen und Anstrengungen des Avatars fühlen können, um aufzugeben.

 

Nach über einem Jahrzehnt der unermüdlichen Suche war es endlich soweit und sie und ihre Anhänger würden den Weg nach Alucinor wagen. Aber selbst in den letzten Momenten der Vorbereitung wusste sie, mit einer Sicherheit, die sie nicht erklären konnte, dass der Guardian sie weiterhin beobachtete und er es ihr nie erlauben würde nach Alucinor zu kommen.

 

Am Tag der Abreise ging Raven voran, gefolgt von Hunderten ihrer Anhänger. Wie erwartet erahnte der Guardian ihr Vorhaben. Gerade als sie Britannia verlassen wollte, schwankte die gesamte Struktur Alucinors – nicht genug um das Leben dort auszulöschen, aber genug um sicher zu gehen, dass Raven und ihre Anhänger Alucinor nicht erreichen würden. Die Macht des Guardian über Alucinor war jedoch gering, diese Leistung erforderte mehr seiner Macht und Konzentration als alles, was er bisher versucht hatte.

 

Raven verlies Britannia, aber weder Raven noch ihre Anhänger erreichten jemals die neue Welt. Er hatte erfolgreich die größte Hoffnung des Avatar, die Menschen nach Alucinor zu bringen, zerstört – dachte er.

 

Ravens Opfer

 

Während ihrer Vision erkannte Raven, dass der Avatar ihre immer noch starken Gefühle für ihn gespürt hatte, und dass sie beinahe alles tun würde ihn noch mal lebend zu sehen. Dies wissend erkannte sie, dass sich selbst zu opfern etwas wäre, das der Avatar niemals erwarten würde – und der Guardian somit auch nicht.

 

Ravens Plan forderte es, dass ein Teil der Britannier ihr zum Punkt der Abreise folgen sollte, als ob sie mit ihr nach Alucinor reisen wollten. Diese Anhänger waren es jedoch nicht, die die neue menschliche Rasse in Alucinor bilden sollten. Während die volle Aufmerksamkeit des Guardians auf Raven gerichtet blieb, reiste die wahre Gruppe von einer anderen Stelle aus und kam sicher in Alucinor an, nahe an der Stelle die später die Stadt Rule werden sollte. Die Anhänger, die der Guardian für die Unterstützer Ravens hielt, blieben einfach in Britannia, wie geplant, und hatten ihren Zweck erfüllt.

 

Das Vertrauen des Avatar in Raven wurde gerechtfertigt, jedoch für einem hohen Preis. Sie war verschwunden, verloren oder tot, irgendwo zwischen den Welten. Die Suche, sowohl von Britannia als auch Alucinor ausgehend, blieb erfolglos. Der Avatar trauerte sehr über ihren Verlust, aber noch stärker als seine Trauer war sein Wille, dass ihr Opfer nicht umsonst gewesen sei. Seine Aufmerksamkeit galt der Sicherheit der Menschen in Alucinor, und zu seiner großen Genugtuung genoss Raven bald den Ruf einer Märtyrerin.

 

Struktur

 

Menschen leben in mittelgroßen Städten, obwohl sie gelegentlich auch einen nomadischen Lebensstil pflegen. Selbst jene, die es vorziehen Städte zu meiden, werden jederzeit sofort zurückkehren, um ihren Mitmenschen zu helfen.

 

Die Menschen Alucinors sind strenge Anhänger der Tugenden und bevorzugen eine organisierte Gesellschaft mit anerkannten Führern, geschriebenen Gesetzen und komplexen Justiz-Systemen. In Anerkennung ihres Platzes in der neuen Welt übernahmen die Menschen nicht ihre traditionellen britannischen Feiertage, sondern erschufen neue, wie den Tag des Aufstiegs, in Erinnerung an das Opfer des Avatars, und der Raven-Gedenktag um die Märtyrerin zu ehren, die ihr eigenes Leben gab, damit die Menschen Alucinor sicher erreichten.

 

Charaktereigenschaften

 

Menschen sind sehr kreativ und anpassungsfähig, sie sind in der Lage in fast jeder Umgebung zu überleben. Dank dieser Eigenschaften hat sich die Menschheit in vielen verschiedenen Kulturen entwickelt.

 

Die Menschen die sich entschlossen nach Alucinor zu reisen sind jedoch eine besondere Art. Diese tapferen Anhänger waren bereit, sich nur auf Ravens Wort verlassend, ihre Existenz und alles was sie je in Britannia hatten, zu verlassen, um die Gelegenheit zu haben, die Tugenden zu meistern und würdige Verbündete des Avatar zu werden. Entschlossen und von starkem Willen (so stark, dass manche sie als stur bezeichneten) werden sie von nichts aufgehalten um ihre Schuld zu begleichen, und dem Avatar den Sieg zu bringen.

 

Sie sind sehr beharrlich und haben wenig Verständnis für Verzögerungen. Wenn ein Feuer ausbricht und eine menschliche Siedlung zerstört, wird sie innerhalb weniger Tage neu gebaut. Innerhalb nur weniger Wochen wird sie verbessert und verstärkt, resultierend in einer besseren Siedlung als zuvor. Menschen scheuen nie vor einer Herausforderung, sondern freuen sich, etwas ausmachen zu können, auf jede erdenkliche Art.

 

Die Menschen Alucinors haben die Reise in die neue Welt aus einem Grund gemacht: Um das Böse, den Guardian, vernichten zu können. Sie versuchen nicht neue Länder zu erobern oder andere Rassen zu bekämpfen. Sie sind sehr stolz auf ihre Geschichte mit dem Avatar, sehen sich selbst als auserwählte Rasse Alucinors und als die letzte, beste Hoffnung des Avatars auf Frieden.

 

Kleidung

 

Menschen genießen es, leuchtende Farben und kunstvolles Design zu tragen, obwohl sie all dies ohne Zögern aufgeben, wenn es die Situation verlangt. Für einen Menschen ist Funktionalität das Wichtigste, sie sind eher besorgt darum, wie schnell eine Aufgabe erledigt wird als darum, wie sie dabei aussehen.

 

Die Frauen die nach Alucinor gereist sind, sind, im Allgemeinen, weniger mit ihrer Erscheinung beschäftigt als normale menschliche Frauen. Es ist nicht im Geringsten ungewöhnlich, eine Frau komplett in Rüstung oder Arbeitskleidung zu sehen, gleichberechtigt mit Männern kämpfend oder arbeitend.

 

Kampf

 

Die Angewohnheit der Menschen die Ideen anderer Kulturen zu übernehmen ist wohlbekannt. Dies taten sie auch zu ihrem großen Vorteil auf dem Gebiet der Kampffertigkeiten und sind ausgebildet in Techniken der Magie, des Nah- und Fernkampfes. Ihre Eigenschaft zu lernen und neue Taktiken anzuwenden, zusammen mit ihrer Entschlossenheit und Willensstärke machen einen geschulten Menschen zu einem sehr würdigen Gegner.

 


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